Integration in GeoBIM und Digitale Zwillinge
Signifikante Einsparung bei Planungsänderungskosten

Bild: Esri / ArcGIS GeoBIM
1Beschreibung
Die Verschmelzung von Building Information Modeling (BIM) mit Geodaten (GeoBIM) und die Erstellung digitaler Zwillinge sind Zukunftsthemen, bei denen Satellitendaten eine wichtige Rolle spielen. Hochpräzise Geländemodelle aus Satellitendaten bilden die Grundlage für die Einbettung von BIM-Modellen in ihre reale Umgebung. Digitale Zwillinge ganzer Städte oder Regionen können mit aktuellen Satellitenbildern kontinuierlich aktualisiert werden. Dies ermöglicht Simulationen von Hochwasser, Schattenwurf, Verkehrsströmen und anderen Faktoren, die für Bauprojekte relevant sind.
2Nutzen und Zahlen
Die Integration von Satellitendaten in BIM-Workflows verbessert die Planungsqualität erheblich. Kollisionen mit bestehender Infrastruktur werden früher erkannt, und die Einbindung in den städtebaulichen Kontext gelingt präziser. Pilotprojekte zeigen, dass die frühzeitige Erkennung von Planungskonflikten durch GeoBIM-Integration einen signifikanten Teil der Planungsänderungskosten einsparen kann – bei großen Projekten schnell mehrere hunderttausend Euro.
3Praxisbeispiel
Ein Planungsbüro in Wien erstellt einen digitalen Zwilling für ein neues Stadtentwicklungsgebiet. Satellitenbasierte Höhenmodelle und aktuelle Luftbilder werden mit BIM-Modellen der geplanten Gebäude kombiniert. Simulationen zeigen, dass ein geplanter Hochbau zu unerwünschter Verschattung eines Nachbargrundstücks führen würde. Der Entwurf wird angepasst – ein potenzieller Rechtsstreit wird vermieden.